Olympus PEN E-P2 14-42mm Kit mit Sucher
Knapp ein halbes Jahr war die PEN E-P1 auf dem Markt als die E-P2 auftauchte. Vor ein paar Tagen haben wir die E-P1 von Olympus ausführlich getestet und parallel dazu direkt die E-P2. Hier nun der etwas verspätete Test.

- spitzen Bildqualität
- Objektive zum wechseln
- guter elektronischer Sucher
- Staubschutzfilter
- Videoqualität
- Autofokus noch immer träge
- Akkulaufzeit wurde nicht verbessert
- noch immer kein integrierter Blitz
Olympus PEN E-P2
Klassisches Design nun in Schwarz
Das Design der PEN E-P2 hat sich nicht sonderlich geändert. Die Bedienung ist exakt gleich geblieben und ein integrierter Blitz fehlt noch immer. Lediglich gibt es nun die Kamera ausschließlich in Schwarz und nicht mehr in Silber oder Weiß.
Neu ist der Anschluss direkt unter dem Blitzschuh: Dieser Port verbindet den mitgelieferten Sucher EVF oder gar ein Mikrofon mit der Kamera. Die Qualität und Funktionalität des elektrischen Suchers haben uns überrascht. Eine tolle Bildqualität ist gegeben, zusätzlich lässt sich der Sucher auch noch praktischerweise bis zu einem rechten Winkel variabel nach oben schwenken - das erleichtert uns das Ausrichten der Kamera für Aufnahmen aus ungewöhnlichen Positionen.
Die Akkulaufzeit der Kamera liegt auch hier unter dem Durchschnitt und zwingt uns stets mehrere volle Lithium-Ionen-Akkus im Gepäck mit dabei zu haben. Wie das Vorgängermodell verfügt auch die PEN E-P2 über einen SDHC-Speicherkarten-Slot und eine HDMI- & USB Buchse.
Olympus PEN E-P2 - Rückseite mit Sucher
Überzeugende Bildqualität für Foto & Video
Objektive können auch hier dank des Micro-Four-Thirds-System ausgewechselt werden. Mit einem Adapter kommt man auch in den Genuss der normalen Four-Thirds-Objektive - Kostenfaktor des Olympus MMF-1 Adapters: 150 Euro. Der Supersonic Wave Filter Staubschutz schützt den Sensor mit Hilfe von Ultraschall effektiv vor Verschmutzung.
Bei der Bildqualität und dem Bildrauschen gibt es wie bei der E-P1 nichts zu beanstanden. Ganze 12,3 Megapixel besitzt auch die E-P2.
Im Gegensatz zum Vorgänger hat Olympus scheinbar den Autofokus minimal verbessert. Wir konnten im direkten Vergleich einen kleinen Geschwindigkeitsunterschied von fast 0,4 Sekunden feststellen - trotzdem dauert das Fokussieren noch zu lange und ist ein Tabu für actionlastige Aufnahmen.
Wer doch lieber manuell fotografiert hat mit der PEN EP-2 etliche Möglichkeiten. Die Kamera bietet uns etliche Einstellung, die von Hand geändert werden können.
Positiv ist auch die HD-Videofunktion. Aufnahmen von Sequenzen mit einer Länge von maximal 7 Minuten sind im 720p Modus möglich. Die Qualität der Videos überzeugt sehr.
Fazit
Olympus hat seit dem Release der E-P1 nur knapp ein halbes Jahr verstreichen lassen, als die E-P2 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Wie in unserem Test der E-P1 ist das Ergebnis der E-P2 sehr ähnlich. Ein Pluspunkte bekommt die Kamera nur wegen dem verbesserten Autofokus und dem mitgelieferten Sucher. Diese Kamera eignet sich auch gut für Videoaufnahmen. Eine Alternative ist die deutlich günstigere Olympus PEN E-P1.
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